Vorsorgeuntersuchungen

 

In bestimmten Fällen ist es empfehlenswert auch beim Tier Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen.

 

Zum Beispiel erkranken Katzen im Alter oft an chronischem Nierenversagen, da ihre Nieren sehr viel weniger Funktionseinheiten enthalten, als die Nieren von Menschen oder Hunden.
 

Bei rechtzeitigem Erkennen der Erkrankung, kann der Verlauf der Erkrankung über angepasste Fütterung und neuartigen Medikamenten, die den Bluthochdruck in der Niere vermeiden und die Phosphataufnahme im Körper reduzieren, verlangsamt werden. So kann die Katze sehr viel länger ein lebenswertes Leben führen.

 

Auch erkranken Katzen über acht Jahre oft an Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), wodurch ihr Herz schweren Schaden nehmen kann, die Leberwerte erhöht sind, das Tier massiv an Gewicht verliert und eine gleichzeitig bestehende Nierenerkrankung lange verborgen bleibt. Die Erkrankung ist jedoch durch eine Blutuntersuchung einfach zu diagnostizieren.

 

Auch angeborene Erkrankungen wie Zystennieren bei der Perserkatze oder Patellaluxation  (die Kniescheibe springt heraus) bei kleinen Hunden oder angeborene Ellbogen- und Hüftleiden können durch rechtzeitige Untersuchungen erkannt und entsprechende Maßnahmen, um dem Patienten zu helfen ergriffen werden.

 

Besonders ältere Tiere leiden wie Menschen oft an Herz- und Kreislauferkrankungen und sind deshalb lustlos oder träge. Regelmässige Untersuchungen von Herz und Lunge, durch Abhören, Blutdruckmessen und bei Verdacht einer Erkrankung durch Röntgen und Herzultraschall und eine Bestimmung kreislaufrelevanter Blutwerte, wie Cardio BNP oder Troponin sind zu empfehlen.

 

Regelmässige Urinuntersuchungen können Aufschluss über das Vorhandensein von Harnsteinen, Blasen- oder Nierenerkrankungen geben.

 

Generell sind Blutuntersuchungen, großes Blutbild und Organwerte, eventuell Serumelektrophorese, ab dem „Mittelalter“ und vor jeder Vollnarkose empfehlenswert, ebenso für Tiere, die eventuell mit Leishmaniose infiziert sind, da die Erkrankung oft erst nach vielen Jahren eine Symptomatik hervorruft und der Antikörpertiter im Blut nicht immer aussagekräftig ist.

 

 

 

 

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